Rom, italienisch Roma (RM), ist nicht nur die Hauptstadt Italiens, sondern auch mit etwa 2,7 Millionen Einwohnern und 3,3 Millionen im Umraum Italiens größte Stadt. Schon in der Antike war Rom die Hauptstadt des römischen Reichs. Die Stadt liegt37 m üvber dem Meeresspiegel in der Region Latium am Fluss Tiber. Die “ewige Stadt” ist auf sieben Hügeln erbaut: Kapitol, Aventin, Palatin, Caelius, Esquilin, Viminal und Quirinal. Innerhalb der Stadt bildet der Vatikan eine Enklave, das heißt dass der Vatikan ein eigenständiger Staat ist, der von Italien eingeschlossen wird. Der Vatikan ist der Sitz des Papstes, der das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche bildet. Die Altstadt von Rom, der Vatikanstaat und der Petersdom wurden 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Gründungssage
Romulus und Remus waren nach der römischen Mythologie die Gründer der Stadt Rom im Jahre 753 v. Chr. Wobei Romulus als der eigentliche Gründer angesehen wird. daher erklärt sich auch der Name Rom. Der Sage waren sie die Kinder des Gottes Mars und der Priesterin Rhea Silvia.
Nach ihrer Geburt befahl der Onkel der Rhea Silvia, Amulius, die beiden Brüder in einem Weidenkorb auf dem Tiber auszusetzen. Rhea wurde ins Gefängnis gebracht. Da der Tiber jedoch gerade Hochwasser führte, strandete die Wanne im Schlamm. Eine vom Schreien der Kinder angelockte Wölfin brachte sie in ihre Höhle und säugte sie. Einige Zeit später wurden sie jedoch von König Amulius’ Hirten Faustulus entdeckt. Faustulus und seine Frau nahmen daraufhin die Kinder auf und zogen sie groß, ohne zu wissen, wer sie waren.
Als sie 18 Jahre alt geworden seien, habe es Streit zwischen ihnen und den Hirten des Numitor um Weideland zwischen dem Palatin und dem Aventin. Die Zwillinge hätten die Hirten des Numitor gewaltsam vertrieben. Diese hätten daraufhin den beiden eine Falle gestellt und deren Herden nachts überfallen. Da Romulus aber gerade wegen eines Opfers abwesend gewesen sei, hätten sie nur Remus gefangen und nach Alba gebracht. Romulus habe sofort die Verfolgung aufnehmen wollen, sei aber von Faustulus davon abgehalten worden. Faustulus habe ihm daraufhin seine Herkunft mitgeteilt. Daher habe sich Romulus entschlossen, eine größere Streitmacht zu sammeln, um gegen Amulius vorzugehen. Remus sei zu Numitor gebracht worden. Dieser habe ihm dann jegliche Strafe unter der Bedingung erlassen, dass er ihm gegen Amulius helfe. Dabei habe er auch vom traurigen Schicksal seiner Tochter und der erzwungenen Aussetzung der Zwillinge erzählt. Dann habe er einen Boten zu Romulus geschickt, damit dieser sich dem Kampf anschließen möge, was er auch getan habe.
Romulus habe dann Numitor das erzählt, was er von Faustulus erfahren hatte, und nun wusste Numitor, dass er seinen Enkel gefunden hatte. Faustulus, der von dieser Wendung der Dinge nichts gewusst habe, sei mit dem Korb, in dem die Zwillinge ausgesetzt waren, zur Stadt geeilt, um Numitor aufzuklären, sei aber von den Wachen des Amulius festgenommen worden. Diesem habe er die ganzen Umstände erzählen müssen. Amulius habe dann den Faustulus nach dem Aufenthaltsort befragt, weil er nunmehr die durch göttlichen Beistand geretteten Verwandten nicht länger Hirten sein lassen wolle. Faustulus habe Verdacht geschöpft, dass er sie in Wahrheit habe töten wollen, und ihm einen Ort in den Bergen genannt. Amulius habe Faustulus daraufhin mit einigen zuverlässigen Männern losgeschickt, denen er vorher heimlich den Befehl gegeben habe, die beiden Hirten gefangenzunehmen und zu ihm zu bringen. Dann wollte er Numitor unter Arrest stellen, bis er die Situation mit den Zwillingen in seinem Sinne geregelt hätte, und sandte einen Boten zu Numitor mit der Bitte, zu ihm zu kommen. Der Bote habe aber dem Numitor den Plan des Amulius verraten. Daraufhin seien Numitor und die Zwillinge mit vielen Kriegern und den Bürgern der Stadt zum Palast geeilt, hätten ihn gestürmt und Amulius getötet.


