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Pantheon

Pantheon

Das Pantheon (v. griech.: pan = alle + theós = Götter) in Rom war ein allen (Haupt-)Göttern geweihtes Heiligtum.

Es wurde möglicherweise auch als Kaiseraula, Audienz- und Gerichtsraum sowie als Teil eines Kaiserforums genutzt. Kaiser Hadrian ließ es auf dem Marsfeld in Rom zwischen 118 und 125 n. Chr. erbauen. Der Architekt ist unbekannt. Das Pantheon war für länger als 1600 Jahre die größte Kuppel der Welt gemessen am Innendurchmesser. Seit dem 13. Mai 609 ist das Pantheon eine römisch-katholische Kirche, die der Heiligen Maria (Sancta Maria ad Martyres) geweiht ist. Es wird vor allem zu beonders hohen Feiertagen der katholischen Kirche genutzt.

Das Gebäude
Das Hauptgebäude des Pantheons ist ein überwölbter Rundbau von etwa 43 m Innendurchmesser und Höhe. Da er im Inneren ebenso breit wie hoch ist, würde die Kuppel – als vollständige Kugel gedacht – genau den Boden berühren. Diese gewaltige, ursprünglich vergoldete Kuppel ist durch Kassetten verstärkt, der Schlussstein hat eine neun Meter große Öffnung (Opaion), die als einzige Lichtquelle dient.  Die Mauern sind großenteils aus mit Ziegeln ummauertem Beton gebaut und ruhen auf einem 7,30 m breiten und 4,50 m tiefen Ring aus Gussmauerwerk als Fundament. Damit gehört das Pantheon zu den ältesten großen Betonbauwerken der Welt.

Das Pantheon wurde zum Prototyp für zahllose Kuppelbauten von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert, z. B. für Palladios Villa La Rotonda bei Vicenza oder den Petersdom in Rom.

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